Eine kurze Geschichte der KTV Unitas


Die Katholisch-Technische Verbindung Unitas Ilmenau wurde am 10. November 1899 von katholischen Studenten gegründet, die von Einbeck nach Ilmenau kamen und der dortigen Unitas angehörten.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie am 10. November 1920 in Ilmenau wiedergegründet. Im Jahre 1924 trat sie dem Technischen Cartellverband Deutschland (TCV) bei. Unter dem Druck des Nazi-Regimes wurde die Unitas 1935, wie viele andere Verbindungen auch, aufgelöst. Die basisdemokratische Organisation der Verbindungen war mit dem Führerprinzip nicht vereinbar.

Nach dem zweiten Weltkrieg unterband die sowjetische Besatzungsmacht jede Art von Verbindungsleben. Da die Mitglieder ihre Freundschaftsbande weiterknüpfen wollten, entschloss man sich, die Verbindung am 10. November 1957 in Kassel wiederzugründen. Hier war sie bis Mitte der 80er Jahre aktiv.

In Ilmenau fanden sich im Kreise der KSG jedoch auch Studenten, die sich für Verbindungen interessierten. Coleurstudentische Traditionen und studentisches Liedgut waren in der KSG schon immer gepflegt worden. So wurde am 28. Oktober 1989, noch vor der Wende, die Unitas in Ilmenau reaktiviert, ohne von Kassel zu wissen.

Durch eine Reihe von Zufällen lernten sich Kasseler und Ilmenauer kennen, und 1990 schloss man sich zur KTV Unitas Ilmenau/Kassel zusammen. Im Jahre 1991 konnten wir das kleine Haus in der Schortestrasse 50a (heute 52) erwerben, das lange Zeit Dreh- und Angelpunkt des Verbindungslebens war.

Grundlage unseres Verbindungslebens ist die Übereinstimmung mit den Prinzipien religio, scientia und amiticia (Religion, Wissenschaft, Freundschaft). Mensur und Duell werden bereits seit der Gründung abgelehnt.


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Die Redaktion